Auto ummelden: Kosten 2026 & Ablauf

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Auto ummelden Kosten – Überblick

Ein Auto umzumelden kostet je nach Fall rund 20–60 €. Bleibt das alte Kennzeichen erhalten, sind Sie oft schon ab etwa 20 € dabei; ein neues Kennzeichen mit Schildern schlägt mit 30–60 € zu Buche. Seit der i-Kfz-Reform lässt sich die Ummeldung in vielen Fällen sogar komplett online erledigen – ganz ohne Termin bei der Zulassungsstelle.

Ob Umzug, Gebrauchtwagenkauf oder Halterwechsel: Die Ummeldung ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn sich Halter oder Wohnort ändern. Die genaue Höhe der Gebühren hängt davon ab, ob Sie das Kennzeichen mitnehmen, ein Wunschkennzeichen wählen oder neue Schilder brauchen. Wir zeigen Ihnen die aktuellen Richtwerte für 2026, welche Unterlagen nötig sind und wie der Ablauf vor Ort und online funktioniert.

Auto ummelden Kosten im Detail

Die Gebühren fürs Ummelden setzen sich aus der eigentlichen Verwaltungsgebühr und – falls nötig – den Kosten für neue Kennzeichenschilder zusammen. Wer das bisherige Kennzeichen behält, spart bares Geld. Kommen ein Wunschkennzeichen oder eine neue Feinstaubplakette hinzu, steigen die Kosten entsprechend.

Auto ummelden Kosten Tabelle 2026
Richtwerte fürs Ummelden 2026.
Posten Kosten (Richtwert)
Ummeldung (gleiches Kennzeichen) 20 – 35 €
Neues Kennzeichen 30 – 60 €
Kennzeichenschilder (Paar) 20 – 40 €
Feinstaubplakette 5 – 15 €
Wunschkennzeichen +10 – 30 €

Die reinen Verwaltungsgebühren sind bundesweit ähnlich, können aber je nach Zulassungsstelle leicht variieren. Die Schilder kaufen Sie beim Prägedienst vor Ort oder online – hier lohnt ein Preisvergleich, da freie Anbieter oft günstiger sind als der Stand direkt neben dem Amt.

Wann muss man ummelden?

Eine Ummeldung wird in zwei typischen Situationen fällig. Beim Umzug müssen Sie Ihr Fahrzeug auf die neue Adresse ummelden – innerhalb desselben Zulassungsbezirks reicht oft eine reine Adressänderung, bei einem Wechsel in einen anderen Bezirk kann ein neues Kennzeichen anfallen (muss aber seit der Kennzeichenmitnahme meist nicht mehr).

Beim Halterwechsel, etwa nach einem Gebrauchtwagenkauf, meldet der neue Besitzer das Auto auf sich um. Das sollte zeitnah geschehen, denn bis zur Ummeldung haftet formal noch der alte Halter für Steuer und Verstöße. Verkäufer sollten den Verkauf zusätzlich der Zulassungsstelle melden, um sich abzusichern.

Welche Unterlagen brauche ich?

Für eine reibungslose Ummeldung sollten Sie folgende Dokumente bereithalten:

  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (ehemals Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (ehemals Fahrzeugbrief)
  • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
  • Gültige Hauptuntersuchung (HU/TÜV-Nachweis)
  • Bei Halterwechsel: bisherige Kennzeichen zur Entstempelung
  • SEPA-Mandat für die Kfz-Steuer

Eine ausführliche Checkliste finden Sie in unserem Ratgeber zu den Unterlagen fürs Anmelden. Fehlt ein Dokument, wird der Termin abgebrochen – die Vorbereitung spart also Zeit und Nerven.

Ablauf: Zulassungsstelle vs. online (i-Kfz)

Klassisch läuft die Ummeldung vor Ort bei der Zulassungsstelle: Termin buchen, Unterlagen und Schilder mitbringen, Gebühr zahlen und die neuen Papiere direkt mitnehmen. In der Regel dauert das nur wenige Minuten, sofern alle Dokumente vollständig sind.

Alternativ nutzen Sie die i-Kfz Online-Zulassung. Über das Portal Ihrer Kommune lassen sich Ummeldung, Halterwechsel und Adressänderung digital abwickeln. Voraussetzung sind ein Personalausweis mit freigeschalteter Online-Funktion, die AusweisApp und die Sicherheitscodes auf Kennzeichenplaketten und Zulassungsbescheinigung. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie die neuen Dokumente per Post – bei reiner Adressänderung ist das Fahrzeug sofort weiter nutzbar.

Kennzeichen mitnehmen oder neu?

Seit der bundesweiten Kennzeichenmitnahme dürfen Sie Ihr altes Kennzeichen behalten – selbst bei einem Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk. Das ist meist die günstigste Variante, weil die Kosten für neue Schilder entfallen und nur die Verwaltungsgebühr anfällt.

Ein neues Kennzeichen lohnt sich, wenn Sie ohnehin ein Wunschkennzeichen möchten oder die alten Schilder beschädigt sind. Rechnen Sie dann mit dem Aufpreis für die Reservierung und den Prägekosten. Mehr rund um Kauf und Zulassung finden Sie in unserer Rubrik Kauf, Verkauf & Zulassung.

Häufige Fragen

Was kostet es, ein Auto umzumelden?

Je nach Fall etwa 20–60 €. Mit gleichem Kennzeichen liegen die Kosten ab rund 20 €, für ein neues Kennzeichen inklusive Schilder zwischen 30 und 60 €. Wunschkennzeichen und Feinstaubplakette kosten extra.

Kann ich mein Auto online ummelden?

Ja. Über die i-Kfz Online-Zulassung lassen sich Ummeldung, Halterwechsel und Adressänderung digital erledigen. Nötig sind ein Personalausweis mit Online-Funktion, die AusweisApp sowie die Sicherheitscodes auf Kennzeichen und Zulassungsbescheinigung.

Welche Unterlagen brauche ich zum Ummelden?

Personalausweis, Zulassungsbescheinigung Teil I und II, eVB-Nummer, HU-Nachweis und ein SEPA-Mandat für die Kfz-Steuer. Bei einem Halterwechsel kommen die bisherigen Kennzeichen zur Entstempelung hinzu.

Kann ich mein altes Kennzeichen behalten?

Ja, dank der bundesweiten Kennzeichenmitnahme dürfen Sie Ihr Kennzeichen behalten – auch beim Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk. Das spart die Kosten für neue Schilder.