
Eine Auto-Inspektion kostet 2026 je nach Umfang zwischen 150 und 600 Euro. Die kleine Inspektion mit Ölwechsel und Sichtprüfung ist günstiger, die große Inspektion mit zusätzlichen Filtern und Flüssigkeiten teurer. Kommt die Hauptuntersuchung (HU/TÜV) dazu, steigen die Kosten entsprechend.
Die Inspektion hält dein Auto sicher, werterhaltend und garantiefähig – und deckt kleine Mängel auf, bevor sie teuer werden. Was genau geprüft wird und womit du rechnen musst, hängt vom Hersteller und vom Fahrzeugalter ab. Wir schlüsseln die Kosten transparent auf.
Inhaltsverzeichnis
Was kostet die Inspektion im Detail?
Die Spanne ist groß, weil der Umfang je nach Serviceplan variiert. Diese Richtwerte helfen bei der Einordnung:

| Leistung | Richtpreis (2026) |
|---|---|
| Kleine Inspektion | 150 – 300 € |
| Große Inspektion | 300 – 600 € |
| Aufpreis Hauptuntersuchung (HU) | 100 – 150 € |
| Bremsflüssigkeit / Filter | 30 – 120 € |
| Freie vs. Vertragswerkstatt | bis 30 % günstiger |
Kleine oder große Inspektion – der Unterschied
Die kleine Inspektion ist der Basis-Service: Ölwechsel, Ölfilter, Sichtprüfung von Bremsen, Reifen, Beleuchtung und Flüssigkeitsständen. Sie steht meist jährlich oder alle 15.000 Kilometer an. Die große Inspektion umfasst zusätzlich Posten wie Luft-, Pollen- und Kraftstofffilter, Zündkerzen, das Prüfen der Bremsflüssigkeit und weitere Verschleißteile. Sie ist in größeren Abständen fällig und dementsprechend teurer.
Was bei der Inspektion geprüft wird
Der genaue Umfang folgt dem Wartungsplan des Herstellers. Typischerweise gehören dazu:
- Öl und Ölfilter wechseln – oft günstiger als der einzelne Ölwechsel, weil die Arbeit gebündelt anfällt.
- Bremsen, Reifen und Beleuchtung prüfen.
- Flüssigkeitsstände kontrollieren und auffüllen (Kühlmittel, Scheibenwasser, Bremsflüssigkeit).
- Filter tauschen und Fehlerspeicher auslesen.
- Sicht- und Funktionsprüfung sicherheitsrelevanter Bauteile.
Freie Werkstatt oder Vertragswerkstatt?
Eine freie Werkstatt ist oft bis zu 30 Prozent günstiger als die markengebundene Vertragswerkstatt – und darf die Inspektion dank EU-Vorgaben durchführen, ohne dass die Herstellergarantie erlischt. Voraussetzung ist, dass nach Herstellervorgabe gearbeitet und alles im Serviceheft dokumentiert wird. Bei jungen Fahrzeugen mit Anschlussgarantie lohnt sich der Preisvergleich besonders.
Inspektion und Garantie: das solltest du wissen
Ein lückenlos geführtes Scheckheft erhält nicht nur die Garantie, sondern steigert auch den Wiederverkaufswert. Wer sein Auto später verkaufen möchte, profitiert von dokumentierten Inspektionen spürbar. Plane die Inspektion am besten zusammen mit anderen fälligen Arbeiten wie dem Reifenwechsel oder einem anstehenden Zahnriemenwechsel – das spart Zeit und Arbeitskosten. Weitere Ratgeber findest du in unserer Rubrik Wartung & Kosten.
Häufige Fragen
Was kostet eine Auto-Inspektion 2026?
Eine kleine Inspektion kostet etwa 150 bis 300 Euro, eine große Inspektion 300 bis 600 Euro. Kommt die Hauptuntersuchung dazu, sind 100 bis 150 Euro zusätzlich einzuplanen.
Was ist der Unterschied zwischen kleiner und großer Inspektion?
Die kleine Inspektion umfasst Ölwechsel und Sichtprüfung, die große zusätzlich Filter, Zündkerzen, Bremsflüssigkeit und weitere Verschleißteile. Die große Inspektion ist seltener fällig und teurer.
Darf eine freie Werkstatt die Inspektion machen?
Ja. Dank EU-Vorgaben bleibt die Herstellergarantie erhalten, solange nach Herstellervorgabe gearbeitet und im Serviceheft dokumentiert wird. Freie Werkstätten sind oft deutlich günstiger.
Wie oft muss ein Auto zur Inspektion?
Meist jährlich oder alle 15.000 bis 30.000 Kilometer, je nach Herstellervorgabe. Die kleine und große Inspektion wechseln sich dabei in festgelegten Abständen ab.